Deutsche Dahlien-, Fuchsien- und Gladiolen- Gesellschaft e.V. - gegründet 1897

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Jahrestagung 2013 der DDFGG
in Reinstorf bei Lüneburg

Die Jahrestagung 2013 fand vom 12.09. bis zum 15.09.2013 in Reinstorf bei Lüneburg statt.

Dahlientaufe durch Maria Guadelupe Treviño de Castro

Es war eine interessante und bewegende Tagung mit vielen Höhepunkten.

Zu Gast war eine Delegation der mexikanischen Dahliengesellschaft mit ihrer Präsidentin Maria Guadelupe Treviño de Castro und ihrem Vizepräsidenten José Merced Mejia Muños. Dahliengarten Hamburg-AltonaDiese machten deutlich, dass sie die Dahlie nicht nur wegen ihres Zierwerts, sondern auch wegen ihres Nährwerts und ihrer medizinischen Anwendungsmöglichkeiten schätzen.

Am Freitag wurden besucht: der Dahliengarten in Hamburg-Altona, die Norddeutsche Gartenschau im Arboretum des Kreises Pinneberg in Ellerhoop-Thiensen und die Gärtnerei Wagschal in Reinbek.

Samstag war IGS-2013-Tag mit der offiziellen Eröffnung der Dahlien-Hallenschau.
Alpenveilchen im Aboretrum Ellerhoop Auf der Mitgliederversammlung legte Präsident Werner Koch nach zwanzig Jahren Präsidentschaft sein Amt nieder. Er wurde einstimmig zum Ehrenmitglied der Gesellschaft gewählt.
Seine Aufgaben übernimmt zunächst Vizepräsident Manfried Kleinau. Die Mitgliederversammlung sah in ihm auch den einzigen Präsidentschafts-Kandidaten bei den Neuwahlen im September 2014.

Ein Besuch im Haus und Garten des Dahlien-Züchters Prof. Michael Otto am Sonntag in Lüneburg rundete die Tagung ab.

Detaillierte Berichte zur Tagung werden im Jahrbuch 2013 zu finden sein, das im Dezember erscheinen wird.

Jahrestagung vom 4. bis 7. September 2014 in Wien

Die Jahrestagung 2015 fand vom 4. bis 7. September in Wien statt und wurde durch die sehr guten Führungen im Bereich der Bundesgärten zu einem besonderen Highlight.

Und so sah das Programm aus:

Schloss Schönbrunn Citrussammlung

Der erste Abend diente der Tagungseröffnung und dem Wiedersehen und Kennenlernen der Tagungsteilnehmer.
Schloss Schönbrunn Der folgende Tag wurde im Park Schönbrunn verbracht.
Es gab hochkarätige Führungen im Bereich der Bundesgärten durch die Citrus-Sammlung, die Reserve-Sammlung und das Palmenhaus.

Die jeweiligen Gärtner zeigten eine hohe Kompetenz und viel Herzblut für ihre jeweiligen Sammlungen.
Ein Erlebnis für alle!
Susanne Janas schreibt dazu: "Warum zwängt sich ein Drittel der Teilnehmer der Jahrestagung in Wien durch mit Schlingpflanzen zugewucherte, eng zugestellte Gänge der Gewächshäuser? Das Wasser von der Decke tropft in den Kragen, die Akustik ist nur sehr begrenzt und die Erklärungen des Herrn Günter Eichinger auch noch mit starkem Wiener Akzent versehen, erleichtert das Zuhören nicht gerade. Schloss Schönbrunn - Palmenhaus Was macht die Faszination aus, um stundenlang Fachwissen zu konsumieren?
Die Antwort lautet: Durch jahrzehntelange Erfahrung, gepaart mit der Liebe zur Genauigkeit, Geduld und die Freude an seinen kostbaren Pflanzen fesselt Günter Eichinger die Zuhörenden.
Die kaum enden wollende Informationsflut über sein Gewächsrefugium mit fleischfressenden Pflanzen, Schwiegermutterstühlen, die 70 Jahre alt sind, und die ganz besondere Kostbarkeit der aus Südafrika stammenden Fockea crispa capensis, die am längsten im Topf kultivierte sukkulente Pflanze der Welt seit 1788, sind auch für Nichtfachleute spannend und faszinierend.
Die Erkenntnis darüber, welche Wunderwerke die Natur hervorbringt und dass es nicht einfach ist, die entsprechenden Bedingungen zu erhalten, um deren Wachstum zu ermöglichen nehmen alle Besucher mit nach Hause."

Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau

Am Samstag wurde vormittags die Höhere Bundes-Lehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau in Schönbrunn besucht. Mitgliederversammlung und Führung durch den Schulgarten standen auf dem Programm. Am Nachmittag dann wieder ein Bundesgarten, die Alpenpflanzensammlung am Schloss Belvedere, und dazu der Botanische Garten der Wiener Universität. Schloss Belvedere
Der Abend diente dann der Entspannung: in der Heurigenwirtschaft Zahel konnten ein Wiener Heurigen Buffet und die herrlichen Weine, die die Familie Zahel in Wien anbaut und erzeugt, genossen werden.
Zurück zum Hotel ging es dann mit der Straßenbahn der Linie DDFGG.

Gärtnerei Wirth

Am Sonntag stand am Morgen ein Besuch der Dahlien-Gärtnerei Wirth in Wien auf dem Programm, bei dem nicht nur Dahlien zu bewundern waren, sondern auch eine herzliche Gastfreundschaft von Elisabeth Wirth und ihrem Sohn Gerhard.

Wie erwartet war Wien eine spannende Jahrestagung.
Ein besonderer Dank gilt unseren Freunden von der ÖGGF, die diese Tagung mit ihren Verbindungen ermöglicht haben.

Text: Manfried Kleinau

Einladung zur Jahrestagung
vom 10. bis 13. September 2015
in der Havelregion

Es ist nicht einfach, einen Besuch der BUGA 2015 in der Havelregion zu planen.
Denn diese BUGA verfügt über einige Besonderheiten, die es nicht einfach machen, sie zu besuchen.
Groß sind die Entfernungen zwischen den fünf Standorten und komplex die Strukturen der Gartenanlagen innerhalb der einzelnen Standorte.
Karte Havelregion BUGA 2015 Viktor von Bülows alias Loriots Geburtsort Brandenburg an der Havel bietet drei Areale: den Marienberg (12,1 ha) mit Aussichtsturm, Rosen und Stauden, den Packhof (4,4 ha) mit 33 Themengärten und die Blumenschau in der Kirche St. Johannis, die während unseres Besuchs eine Floristikschau zum Thema "Blumen, Kultur und gut!" zeigen wird.

Premnitz, eine halbe Stunde Fahrzeit von Brandenburg entfernt, zeigt auf einem Areal von 3,3 ha einen innerstädtischen Grünzug und eine Uferpromenade an der Havel mit Aussichtsturm und Auenwald.
Rathenow, eine viertel Stunde von Premnitz entfernt, bietet die größte Gartenfläche: Weinberg (12,8 ha) und Optipark (11,4 ha) sind durch eine 348 m lange Fußgängerbrücke über die Havel verbunden. Weinbergbrücke
Hier findet man Wechselflor, eine begehbare Seerosenarena, einen Fels- und
Steppengarten und vor allem die kleine, aber feine Dahlienarena. Ihre Struktur wird von oben zu sehen sein und vor allem in der Mittagssonne leuchten.
Im Amt Rhinow dominieren die Flieger:
Im Fliegerpark (5,3 ha) ist eine Iljuschin Il 62 zu bewundern. Ein Flieger- und Landschaftspfad führt vom Fliegerpark zum Lilienthal-Centrum in Stölln.

BUGA 2015 Schließlich die in Sachsen-Anhalt liegende Hansestadt
Havelberg, eine Fahrtstunde von Rathenow entfernt und mit 3,9 ha Gartenschaufläche zu den kleinen Stationen dieser BUGA gehörend.
Hier findet in der Kirche St. Laurentius, einer noch geweihten und genutzten Kirche, die Dahlien-Hallenschau statt. Der Dom St. Marien oberhalb der Havel ist eindrucksvoll und bietet einen herrlichen Blick über den Fluß und die auf einer Insel liegende Stadt.

Das Tagungshotel ist das idyllisch gelegene Seehotel in Brielow, einem Ortsteil von Beetzsee, etwa 6 km von Brandenburg entfernt. Es liegt sehr ruhig mit großem Außenbereich direkt am See.
Die Zimmer verfügen über Dusche/Bad/WC, Fön, Schreibtisch und SAT-TV, die Sauna des Hauses kann kostenlos genutzt werden. Parkplätze stehen in ausreichender Zahl kostenlos zur Verfügung.
Wer mit dem Zug anreist, sollte nach Brandenburg an der Havel fahren und von dort ein Taxi nehmen.
Die Übernachtung inklusive Frühstück kostet für die drei Nächte vom 10.-13.09.2015 pro Person
im Einzelzimmer € 237,00 und im Doppelzimmer € 148,50, also für ein Paar € 297,00
.

  • Das Programm der Tagung beginnt traditionell am Donnerstag (10.09.2015) um 19:00 Uhr mit einem gemeinsamen Abendessen. Ein kalt-warmes Buffet wird die brandenburgische Küche vorstellen.
  • Am Freitag (11.09.2015) beginnt um 09:00 Uhr die Mitgliederversammlung im Tagungshotel, zu der alle Mitglieder eingeladen sind, auch wenn sie nicht an der Jahrestagung teilnehmen. Die Tagesordnung wird im Rundbrief 3/2015 und in der Sommeredition 2015 des Magazins der DDFGG und ÖGGF veröffentlicht. Beide Publikationen erscheinen Mitte Juni 2015.
    Ihre Wünsche für die Tagesordnung richten Sie bitte ab sofort formlos an die Geschäftsstelle der DDFGG.
    Das Besichtigungsprogramm beginnt dann um 11:30 Uhr mit der Abfahrt des Busses zur BUGA in Brandenburg. Sie werden am Eingang Nord des Teils Marienberg aussteigen und haben ausreichend Zeit, alle Areale der BUGA in Brandenburg und die interessante Altstadt zu besuchen.
    Ich empfehl denen, die gut zu Fuß sind, die Gelegenheit zu nutzen und nicht nur Alt- und Neustadt, sondern auch die Dominsel mit dem sehenswerten Dom St. Peter und Paul zu besuchen (ob wir eine fakultative Führung durch den Dom anbieten können, wird noch geprüft). Man braucht sich während des Tages nicht zu schonen, denn um 17:00 Uhr treffen wir uns auf dem Motorschiff Pegasus, das für uns gechartert ist. Jetzt können wir entspannen, interessante und schöne Blicke auf die Stadt Brandenburg, die Havel und die umliegenden Seen, sowie einen märkischen Vesperteller genießen (auch für Vegetarier wird es Gutes geben). Am Abend bringt uns ein Bus wieder zum Hotel zurück, wo wir gegen 21:00 Uhr eintreffen werden.
  • Der Samstag (12.09.2015) steht im Zeichen der Dahlie. Um 08:30 Uhr startet unser Bus zur Kirche St. Laurentius nach Havelberg. Dort wird die Dahlienschau eröffnet. Sie haben Zeit, über die Stadtinsel zu bummeln und durch das BUGA-Gelände zum Domberg hoch zu steigen. Von dort oben bringt uns der Bus mittags dann weiter nach Rathenow. Hier steht der Nachmittag zur Verfügung, um das BUGA-Gelände mit der Dahlienarena und die kleine, ebenfalls auf einer Insel gelegene, leider stark zerstörte Altstadt zu erkunden. Gegen 18:00 Uhr werden wir wieder am Hotel sein. Die Tagung klingt am Abend im Bereich des Hotels (hoffentlich bei gutem Wetter im Freien) gemütlich mit Grillwürstchen und anderem aus.
  • Am Sonntag (13.09.2015) können Sie selbständig mit ihrem Eintrittsticket noch die BUGA-Areale in Premnitz und Amt Rhinow/Stölln besuchen oder in Potsdam-Bornim den offenen Garten von Christa und Dr. Konrad Näser (siehe Rundbrief 1/2015).

Die Tagungsgebühr beträgt pro Person € 116,40. Darin sind enthalten die drei angesprochenen Abendessen, der Eintritt zur BUGA und die beschriebenen Fahrten mit Bus und Schiff.

Die Tagung bietet ein vielfältiges Programm, aber auch ausreichend Ruhezeiten und Möglichkeiten zum Gespräch mit allen Tagungsteilnehmern.
UND: die BUGA in der Havelregion wird trotz oder vielleicht sogar wegen ihrer Besonderheiten eine spannende Gartenschau sein.
Das Anmeldeformular für Mitgliederversammlung, Jahrestagung und Hotelbuchung werden Sie im nächsten Rundbrief finden, der Mitte April 2015 erscheinen wird.
Sie können das Formular hier herunterladen, bequem am Rechner ausfüllen, wenn Sie mögen und ausdrucken.

PS: Ein Nachtrag für die Fuchsien- und Gladiolenfreunde. Die Fuchsien-Hallenschau findet vom 01. - 16.08.2015 in der Kirche St. Johannis in Brandenburg statt und wird voraussichtlich in ihrer zweiten Hälfte durch eine Gladiolenschau ergänzt.


Text: Manfried Kleinau

Einladung zur Jahrestagung
vom 8. bis 11. September 2016
auf der Insel Mainau

Insel Mainau, Bodensee, Konstanz - Traumziele, Urlaubsziele für viele Pflanzenfreunde und Liebhaber mediterranen Flairs.
Das milde Klima des Bodensees erlaubt, besonders auf der Insel Mainau, die Anpflanzung von subtropischen Pflanzen. Sie ist ein Ort der Entschleunigung, ein Ort der Erholung und der Freude für jeden Pflanzenliebhaber. Wer sich vor unserer Jahrestagung über die Insel und ihre Geschichte mit den vielen freundlichen, aber auch einigen dunkleren Seiten informieren möchte, dem sei der umfangreiche und interessante Bericht auf Wikipedia empfohlen.

strahlende Dahlienpflanzung Da sicherlich viele von Ihnen ihren Jahresurlaub in dieser Region verbringen und ihn mit der Jahrestagung verbinden möchten, unterscheidet sich die Organisation der Tagung etwas von der anderer Jahre.
Anders als in den Jahren zuvor gibt es bei dieser Tagung kein Tagungshotel mit einem vorreservierten Zimmerkontingent. Dahlienpflanzung an den Hängen der Mainau Das bedeutet, dass jeder Teilnehmer seine Unterkunft selbst organisiert und nicht an zeitliche Vorgaben eines Zimmerkontingents gebunden ist. Eine Pension, Ferienwohnung oder Hotel kann nach eigenen Wünschen ausgewählt werden.
Da die Insel Mainau sehr gut in den öffentlichen Personennahverkehr der Region Konstanz eingebunden ist, dürfte es kein Problem sein, zu den Veranstaltungen auf der Insel und den Abfahrtspunkten der Ausflüge zu gelangen. Von Konstanz fährt beispielsweise alle 30 Minuten ein Bus der Linie 4 zur Insel Mainau.

florale SkulpturenBei allen Fragen rund um Zimmervermittlung, Regionalverkehr und Informationen zur Region hilft Ihnen die Tourist-Information Konstanz weiter:

Tourist-Information Konstanz GmbH
Bahnhofplatz 43 | Bahnhof,
78462 Konstanz am Bodensee
tel.: +49 (0) 7531 1330-30
E-Mail: info@konstanz-tourismus.de
internet: Tourist-Information Konstanz GmbH

In Kenntnis der Zimmersituation am Bodensee empfiehlt es sich, möglichst frühzeitig zu buchen.

Unser Tagungsrogramm (Stand April 2016):

Bewohner des Schmetterlingshauses auf der Mainau
  • Donnerstag, 8. September
    Während sich die Mitglieder des erweiterten Vorstands ab 1400 Uhr zu einer Sitzung auf der Insel Mainau treffen, haben alle Teilnehmer bereits ab dem späten Vormittag Zeit und Gelegenheit, die Insel bei einem ersten, individuellen Rundgang zu genießen.
    Um 1700 Uhr beginnet die Jahrestagung mit einem Empfang im Kastaniengarten. Gegen 1800 Uhr gibt es im gleichen Saal gemeinsames Abendessen.
    Ein Buffet vom Bodensee wird uns auch kulinarisch auf die Region einstimmen.
    Nach dem Essen findet die Mitgliederversammlung statt.
    Da es einige Wahlen geben wird und wir im nächsten Jahr das 120-jährige Gründungsjubiläum der Deutschen Dahlien-Gesellschaft feiern können, wir die Mitgliederversammlung schätzungsweise
    bis 2230 | 2300 Uhr dauern. Deshalb dürfen die Teilnehmer an diesem Donnerstag ausnahmsweise mit dem Auto auf die Insel auffahren und können auf dem Parkplatz in der Nähe der Schwedenschänke parken. Da der Parkraum begrenzt ist, sollten wo immer möglich Fahrgemeinschaften gebildet werden.
    Die Tagesordnung für die Mitgliederversammlung wird in einem der nächsten Rundbriefe veröffentlicht.
  • Mainau Aboretrum
  • Am Freitag, den 9. September sind den ganzen Tag Aktivitäten auf der Insel geplant.
    An diesem Tag können wir nicht so komfortabel wie am Vortag auf die Insel fahren, sondern müssen den Parkplatz vor der Insel nutzen (5,00€ Parkgebühr). Empfehlenswerter ist es öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen, um auf die Insel zu gelangen. Auch zum öffentlichen Nahverkehr gibt es zeitgerecht weitere Informationen direkt an die Teilnehmer der Tagung.
    Vier unterschiedliche Führungen, von eineinhalb Stunden Dauer
    starten parallel zueinander um 900 Uhr und um 1100 Uhr, so dass jeder Interessierte an zwei Führungen teilnehmen kann. Die Führungen befassen sich mit den Themen:
    1. Dahlien auf der Insel
    2. Fuchsien auf der Mainau (von neuen bis uralten Exemplaren)
    3. das berühmte Insel-Arboretum
    4. Kübelpflanzen der Mainau mit Einblick in Gärtnerei und Gewächshäuser
    Den Nachmittag können Sie nutzen, um sich nach eigenem Gusto die Teile der Insel anzuschauen, die nicht durch die Führungen abgedeckt wurden.
    Es bieten sich zum Beispiel das Schmetterlingshaus an, die Promenade der Wild- und Strauchrosen, das Palmenhaus und der italienische Rosengarten an. Es gibt so viel zu sehen auf der Mainau, dass man dort Tage zubringen kann und immer wieder auf Neues stößt.
    Den Abend lassen wir zwanglos im Biergarten der Hafenhalle ausklingen.
    Die Hafenhalle liegt direkt am Konstanzer Hafen, im Biergarten sind für uns Tische reserviert, so dass wir zusammensitzen, miteinander reden und hoffentlich einen schönen Abend genießen können. Sollte das Wetter nicht zum draußen sitzen einladen, finden wir im Restaurant der Hafenhalle einen trockenen Platz.
  • Am Samstag, 10. September steht ein gemeinsamer Ausflug auf dem Programm.
    Unser Bus startet um 900 Uhr in Meersburg - ja, sie lesen richtig, in Meersburg.
    Sie sollten von ihrem Quartier in Konstanz mit öffentlichen Verkehrsmitteln zum Fähranleger fahren und dann mit der Fähre nach Meersburg übersetzen. Wir haben uns zu dieser für Sie etwas "abenteuerlichen" Lösung entschieden, weil wir so die recht hohen Kosten für das Übersetzen des Busses vermeiden können.
    Von Meersburg bringt uns der Bus zunächst nach Lindau.
    Dieses Stück Bayern am Bodensee bietet touristisch und auch botanisch sehr viel - zwei verschiedene Führungen werden das zeigen. Eine führt uns durch die wunderschöne Innenstadt dieser Insel, die andere zeigt uns die botanische Seite der Insel und des Festlands.
    Am späten Vormittag bringt uns unser Bus nach Lindau-Reutin zu Stefan Seuferts Dahlienschau.
    Schauen Sie einmal auf die Webseite und Sie werden voller Vorfreude auf diesen Besuch sein.
    Stefan Seufert wird uns auch mit Kaffee und Kuchen versorgen, so dass nicht nur die Augen, sondern auch der Magen etwas zu tun hat.
    Um 1500 Uhr geht es weiter zu einem Schmankerl für die Fuchsienfreunde -
    zur Gärtnerei im Himmelreich bei Stiefenhofen. Die recht hoch gelegene Gärtnerei im Vorland der Allgäuer Alpen besticht durch eine große Sortenauswahl und die - aufgrund der Höhenlage - intensive Färbung der Fuchsienblüten. Einen Bericht über die Eheleute Kohler und ihre Gärtnerei kann man im Jahrbuch 2011, S. 120 ff., nachlesen.
    Schließlich geht es nach Simmerberg, wo wir die "Bräustatt und Taferne" besuchen.
    Hier bietet sich die Gelegenheit, den Tag bei einem zünftigen Bier, das aus der "Bräustatt" des Hauses stammt, oder einem Glas Wein und einem guten Essen ausklingen zu lassen.
    Gegen 2100 Uhr setzt uns unser Bus wieder am Fährhafen in Meersburg ab.
    Rechtzeitig, um mit Fähre und öffentlichem Nahverkehr nach einem schönen Tag das Quartier zu erreichen.
  • Mainau Dahlienpflanzung mit Bank zum Verweilen
  • Am Sonntag, 11. September klingt die Tagung 900 Uhr mit zwei parallelen Stadtführungen, wie sie gegensätzlicher nicht sein könnten, aus (ca 900 Uhr).
    Die eine folgt den Spuren von "Tatort"-Kommissarin Klara Blum an verschiedene Drehorte des Bodensee-Tatorts in der Konstanzer Innenstadt, die andere geht mit Jan Hus auf Spurensuche und der Frage nach, ob dieser ein Heiliger oder Ketzer war...

Dahlienpflanzung - Blütenmeer auf der Mainau
Was bietet die Jahrestagung in diesem Jahr nicht? Diese vielleicht überraschende Frage ist bedeutend, denn wir haben in diesem Jahr nach langer Zeit erstmals wieder kein gemeinsames Tagungshotel. Sie müssen sich also selbst auf die Quartiersuche machen. Die Tourist-Information Konstanz GmbH ist dafür eine gute Anlaufstelle (Kontaktdaten s. oben).


Und was kostet eine Teilnahme an der Jahrestagung?
Die Tagungsgebühr beträgt 90,00€ pro Person.
In der Gebühr sind der Empfang und das gemeinsame Abendessen am 8.9.,
sämtliche Eintritte und Führungen vom 8. - 11.9.,
die Busfahrt und Kaffee und Kuchen bei Stefan Seufert am 10.9.
enthalten.

Für Ihre Anmeldung nutzen Sie bitte das Formular und senden die bis spätestens 28. Juni 2016 per Post, FAX oder E-Mail an die angegebenen Adressen.
Die Tagungsgebühr überweisen Sie bitte unter Angabe Ihres Namens und des Stichworts "Jahrestagung 2016" bis zum 15. August 2016 auf das Konto der DDFGG: DE40 4015 4530 0038 0523 38.
Für Überweisungen aus dem Ausland hier auch der BIC: WELADE3WXXX.


Text: Manfried Kleinau, Bettina Verbeek