Fuchsienempfehlung

Heute mal eine Triphylla:

Vincent van Gogh

Züchter: Van der Post, NL, 1984, NKF 2948

Eltern: Speciosa X F. Fulgens Rubra Grandiflora

Diese Fuchsie blüht überreich und früh. Der Tubus ist lang und rosa, die Sepalen rosa-weiß mit grünen Spitzen, die einfache Korolle lila-rosa. Eine prächtige Hängefuchsie, sonnenhungrig wie alle Triphyllas, aber große Hitze mag sie überhaupt nicht. Überwinterung am besten hell und etwas wärmer, nimmt aber auch andere Standorte nicht übel. Leicht zu pflegen.


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Achtung – Schnecken!

von Berend Meyer

Dass Schnecken einem die ganze Freude an den Dahlien verderben können, erleben wir immer wieder. Hartnäckig und hinterhältig kommen sie Nacht für Nacht aus ihren Verstecken herangekrochen und fressen nicht nur einzelne Blättchen ab, sondern nagen oft auch ganze Triebe von unten am Stiel so an, dass diese bei nächster Gelegenheit umknicken oder gleich eingehen. Im Frühjahr haben sie es insbesondere auf die ersten Spitzen abgesehen, die gerade aus der Erde kommen. Sie fressen dann den gesamten Austrieb ab und können, wenn man nichts unternimmt, der ganzen Pflanze den Garaus machen.

Da nützt es auch nichts, wenn man genügend anderes frisches Grün im Garten angepflanzt hat. Schnecken haben offenbar eine besondere Vorliebe für Dahlien und stürzen sich häufig auch immer wieder auf dasselbe Exemplar. Die Nachbardahlien sind oft überhaupt nicht angefressen. Nach welchen Regeln dies erfolgt, habe ich noch nicht herausgefunden. Vielleicht schmeckt die „Stolze von Berlin“ doch ein wenig anders als die „Red Pygme“. Wer weiß. Dunkellaubige Sorten scheinen mir dabei allerdings weniger gefährdet zu sein als die normalen grünen Exemplare.

Besonders hinterhältig ist, dass Schnecken sogar unterirdisch am Werk sein können. Ich habe gelegentlich festgestellt, dass Dahlienknollen, die auch nach Wochen noch keinen Austrieb zeigten, bereits unter der Erde abgefressen waren. Schnecken können sich offenbar auch direkt am Wurzelhals der eingegrabenen Knollen festsetzen und dort ihr Unheil anrichten. Dagegen ist man dann doch machtlos.

Im übrigen hat jeder sein eigenes Rezept zur Schneckenbekämpfung und vor allem zur Entsorgung der Quälgeister. Wie bringt man diese ungebetenen Besucher am effektivsten, aber auch am schonendsten um. Salz, kochendes Wasser oder, ganz brutal, die Rosenschere werden ebenso genannt wie die Gefriertruhe oder das Bierglas. Letzteres scheint mir noch am „humansten“ zu sein, weil die Schnecken durch den Alkohol schnell betäubt werden und dann im „Vollrausch“ ertrinken können. Meine Frau und ich gehen jedenfalls regelmäßig nachts durch den Garten und sammeln mit einer starken Taschenlampe Schnecken ein, um sie dann in einem großen Glas mit Bier zu versenken. Hierüber kann man sich aber auch streiten.

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Winterharte Fuchsien

von Ralf Möller

Hallo,

nachdem mir diesen Winter im Garten einige mehrere Jahre alte Pflanzen eingegangen sind, interssiert mich nun wie ich winterharte Fuchsien, die ich mir jetzt bestellt habe, gut in der Erde über den Winter bringe. (oder sollte ich sie vielleicht sogar ausgraben im 1. Winter?)
Es handelt sich um Sorten in 7 cm großen Töpfchen, also relativ junge Pflanzen.
Danke euch für die Infos.
Herzlichst Ralf

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Fuchsien im Mai

Noch sehen sie so aus, da fleißig pinziert……

Nach den Eisheiligen können die Fuchsien ins Freie gebracht (wer mutig ist, hat seine schon draußen ) und an ihre endgültigen Plätze gestellt werden. Je gesünder eine Pflanze, desto weniger ist sie anfällig. Kein übermäßiges Düngen, Pflanzen nicht zu dicht stellen. Die, die jetzt noch zicken an den Kompost stellen – als Warnung.

Ende Mai können auch die winterharten Neuzugänge ausgepflanzt werden.

 

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Der Rasen

von Berend Meyer

Wohl jeder kennt das Gefühl, dass man etwas Richtiges und Vernünftiges zu sagen hat, dass aber keiner zuhört. Mich beschleicht dieses Gefühl immer dann, wenn es um das Thema Rasenpflege geht. Sobald sich nämlich die allerersten Grasspitzen zeigen, greifen viele Gartenbesitzer sofort zum Rasenmäher, um verbissen und viel zu früh ihren Rasen zu quälen, statt der Grünfläche erst einmal die Chance zu geben, richtig durchzuwachsen und sich zu entwickeln. Viele Gärtner leiden unter einem ausgesprochenen Mäh-Zwang, der auch leider nicht von der Krankenkasse übernommen wird.

Oft wird auch viel zu kurz gemäht. Der Wunsch nach einem „grünen Teppich“ à là Wimbledon verleitet viele dazu, das Gras bis auf den Grund „abzuhobeln“. Der Rasen wird dann garantiert braun oder verwandelt sich in eine einzige Moosfläche. Die weitere Folge ist der verstärkte Einsatz von chemischen Moosvertilgern oder eines Vertikutierers, den obendrein auch nicht alle richtig bedienen können. Das Moos ist dann zwar meistens weg, das Gras aber auch.

Es hilft letztlich nur eines: Den Rasen so lang wie möglich lassen. Gras ist unter normalen Umständen durchaus in der Lage, Unkraut und Moos zu verdrängen. Man muss ihm nur die Gelegenheit dazu geben und darf ihn nicht ständig bis „auf den Plaggen“ herunterschneiden. Ich stelle deshalb meinen Rasenmäher immer auf die höchste Stufe und habe seit über 30 Jahren beste Erfolge damit.

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Thrips an Gladiolen

von Andreas Singer

…können bei entsprechenden Befall den Spass an Gladiolen gehörig verderben. (mir vor zwei Jahren passiert) Jetzt habe ich mich mal schlau gemacht, was man dagegen eigentlich tun kann und habe festgestellt, dass die möglicherweise wirksamen Mittel wie Alaxon, Marshal 25 EC, Deril P oder SanoPlant überhaupt keine EU-Zulassung besitzen und demzufolge hier in D nicht erhältlich sind. Ich habe inzwischen mit der immer dünner werdenden (der Hersteller hält den Preis hoch, die Konzentration wird mit jedem Neukauf niedriger) BI 58-Lösung herumgedoktort, allerdings nur mit mässigem Erfolg. (Hier als Zwiebelbad und später als Spritzbrühe)

Hat jemand eine bessere Idee, oder bessere Erfahrungen?
Würde mich über eine Antwort freuen.
Viele Grüsse
Andreas

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Dahlienknollen wässern?

von Berend Meyer

Ich werde jedes Jahr wieder gefragt, ob man seine Dahlienknollen vor dem Einpflanzen ins Wasser legen soll. Dies kann man aber mit einem klaren Nein beantworten. Jetzt, im April, nützt es nämlich nichts mehr. Sind die Knollen richtig eingetrocknet und nicht mehr austriebsfähig, kann man sie auch durch ein langes Wasserbad nicht wieder ins Leben zurückrufen. Sind sie dagegen noch intakt, reichen auch für stark eingeschrumpfte Knollen die normale Bodenfeuchtigkeit und Tau und Regen für den ersten Start völlig aus. Zusätzliches Wässern oder Gießen ist nicht erforderlich.

Leider ist es aber oft schwierig zu entscheiden, ob eine Knolle noch lebensfähig ist oder nicht. Man kann zwar verfaulte Exemplare schnell aussortieren, obwohl diese auf der letzten Ecke oft doch noch einen Trieb zustande bringen; eingetrocknete Dahlien kann man dagegen aber nur schwer taxieren. Sie lassen sich auch durch ein längeres Wasserbad nicht in 12 oder 24 Stunden zum Anschnellen bringen. Dafür ist dann doch eine längere Wachstumszeit in der Erde erforderlich. Deshalb mein Vorschlag: Zweifelhafte Knollen lieber aussortieren und neue kaufen. Dahlien sind nicht teuer. Außerdem haben alle unsere Züchter hervorragende Neuheiten und bewährte Oldtimer im Programm, unter denen man immer eine passende Ergänzung für den eigenen Garten finden kann.

Was man zum Thema Wässern allerdings sehr gut machen kann: Die Knollen rechtzeitig, sobald es frostfrei ist, gelegentlich eine kurze Zeit nach draußen in den Regen stellen. Dann hat man eine gute Chance, dass sie nicht eintrocknen.

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Jetzt wirds langsam Zeit….

dass die Füchse rauskommen. Und es ist noch so lange bis zu den Eisheiligen. Das ist vielleicht ein Gedrängel, im GWH ist kein Plätzchen mehr frei

Da heißt es lüften, lüften, lüften, sonst haben Schädlinge und Pilze leichtes Spiel. Keine Chance mehr, Stecklinge zu machen, man sieht nicht, wo eine Pflanze anfängt oder endet. Und erst das Gießen!!! Da gehts nur noch mit Schwung mit der Gießkanne drüber. Zwei Ampeln mußten heute schon raus – die hängen an einem sehr geschützen Platz auf der Terrasse. Ansonsten ist mir das Risiko wg. der Frostgefahr zu hoch. Hier kommen die Eisheiligen mit ziemlicher Sicherheit und dann sieht die Pracht so aus:

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Fuchsiengärtnerei Michiels

Die Gärtnerei Michiels hat sich um eine Auszeichnung als bestes Internetgeschäft beworben. Wer sich zutraut, sich durch das Flämische zu lesen, hier der Link: Zu finden ist die Gärtnerei Michiels unter dem Stichwort “Huis, tuin en dier”.

Gärtnerei Michiels

Bis zum 8. Mai kann man abstimmen. Versuchen Sie es mal, die Fuchsiengärtnerei Michiels ist es sicher wert.

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Zensur

Der Artikel von Ralf Möller: ‘Warnung an alle Dahlien- und Fuchsienverkäufer!’ wurde auf seinen Wunsch hin mit allen Kommentaren gelöscht, nicht von uns geht eine Zensur aus, aber sehr wohl von einer anderen Stelle, darüber demnächst mehr.

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